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MeDiLand

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Die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum wird zunehmend zur Herausforderung für unsere Gesellschaft. In der Pilotregion „Digitales Dorf-Südbayern“ wurden im Projekt MeDiLand mit der Förderung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege verschiedenste Lösungen für die Herausforderungen der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum erprobt.

Am 31.10.2020 endete das durch den Technologiecampus Grafenau betreute und vom Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege geförderte Projekt MeDiLand. In der Pilotregion „digitales Dorf“, im Projekt MeDiLand (Medizin Digital zur Verbesserung der Versorgung auf dem Land) wurden Hausärzte, Pflegekräfte, regionale Kliniken und eine Bergschutzhütte mit Telemedizin-Anwendungen ausgestattet.

Inhalte waren die Erprobung einer audiovisuellen Kommunikationsform, eine Vitaldatenübertragung zwischen ärztlichem und nicht-ärztlichen Personal, sowie die Erprobung einer elektronischen Gesundheitsakte als gemeinsame, aktuelle Informationsbasis für alle Leistungserbringer.

Ziel war es, zu erforschen, inwieweit telemedizinische Verfahren die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum nachhaltig unterstützen können. Es zeigt sich, dass vor allem die audiovisuelle Kommunikation von den Projektteilnehmern als sehr wertvoll bewertet wurde. Die Gesundheitsakte als auch die Vitaldatenübertragung wurden trotz ihrer Chancen eher weniger eingesetzt. Durchgeführte Testanwendungen waren technisch erfolgreich. Wesentliche Erfolgsfaktoren stellt die technische Infrastruktur, insb. der Breitbandausbau als auch die Sensibilisierung der Projektteilnehmer bzw. der Projektregion dar. Aus der Analyse zeigt sich ferner die Sinnhaftigkeit eines intersektoralen Koordinationszentrums in künftigen Telemedizinnetzwerken.